Herzlich Willkommen auf der Homepage der Feuerwehr Doren

Es freut uns, dass Sie sich für unsere ehrenamtliche Arbeit um die Sicherheit der Bevölkerung interessieren. Um Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Tätigkeiten zu geben versuchen wir ständig und so aktuell wie möglich Informationen auf diesem Weg zu verbreiten.

Wir wünschen viel Spaß beim stöbern!

Ablauf einer Alamierung

Um bei einem Ernstfall schnellstmöglich Hilfe zu leisten, ist eine rasche und richtige Alarmierung wichtig und unter Umständen lebensrettend. In der Praxis werden hierbei leider oft Fehler gemacht – beispielsweise werden zuerst Privatpersonen oder Bekannte aus der Feuerwehr angerufen. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, da die Einsatzkräfte ausschließlich über die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) alarmiert und koordiniert werden können.

Beachten Sie daher bei einer Alarmierung immer die folgenden W-Fragen:

1.

Feuerwehr – Notrufnummer 122 wählen

2.

Wer ruft an? (Name und Telefonnummer für eventuelle Rückrufe angeben)

3.

Was ist passiert? (z. B. Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Kaminbrand, Wohnungsbrand, Hochwasser)

4.

Wo wird die Hilfe benötigt? (Genaue Adresse, markante Punkte, Fahrtrichtung auf Landesstraßen angeben)

5.

Wie viele Verletzte/Betroffene gibt es? (Gibt es eingeschlossene Personen?)

6.

Warten auf Rückfragen! (Legen Sie nicht sofort auf. Der Disponent beendet das Gespräch, wenn er alle Daten hat.)

Nach dem Wählen der Notrufnummer 122 meldet sich ein speziell ausgebildeter Mitarbeiter der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch. Er veranlasst sofort alle weiteren Schritte und alarmiert je nach Lage die Feuerwehr, Rettung, den Notarzt, die Polizei oder Spezialgeräte wie Drehleitern und hydraulische Rettungsgeräte (Bergeschere).
Wird diese Vorgehensweise eingehalten, können die Hilfskräfte so schnell wie möglich am Einsatzort eintreffen. Rufen Sie daher immer – auch bei vermeintlich kleinen Ereignissen – direkt den Feuerwehr-Notruf 122 an!

Verwendung von Blaulicht und Folgetonhorn

Bei einem Ernstfall – und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Feuer, Hochwasser oder einen Verkehrsunfall handelt – wird die Feuerwehr von der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch alarmiert. Der dort tätige Sachbearbeiter entscheidet aufgrund der ihm vorliegenden Informationen über die Art und den Umfang der Alarmierung. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ereignis in Doren oder in einer unserer Nachbargemeinden ist.

Die Meldung erhalten die Mitglieder der Feuerwehr auf den sogenannten Ruftonempfänger (Pager) im Klartext. Je nach Größe des Schadensereignisses wird unter Umständen auch die Sirene aktiviert. Dies ist eine zusätzliche Sicherheit, da ein Funkmeldeempfänger auch einmal defekt sein kann. Zudem kann mittels Sirene die Bevölkerung auf das Ereignis aufmerksam gemacht werden.

Wenn die Fahrzeuge zu dem Schadensereignis ausfahren, ist dies eine Einsatzfahrt. Um den gesetzlichen Status eines Einsatzfahrzeuges zu erlangen und die damit verbundenen Sonderrechte nutzen zu dürfen, muss das Blaulicht eingeschaltet sein. Um jedoch die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und im Falle eines Unfalls rechtlich abgesichert zu sein, sind unsere Einsatzlenker durch die Rechtsprechung dazu angehalten, insbesondere bei Kreuzungen, unübersichtlichen Verkehrsverhältnissen und auch nachts das Folgetonhorn einzuschalten. Ein Blaulicht allein wird von anderen Verkehrsteilnehmern oft zu spät wahrgenommen.

Es werden dadurch die anderen Verkehrsteilnehmer rechtzeitig gewarnt und haben so die Möglichkeit und die Pflicht, den Vorrang an das Einsatzfahrzeug abzutreten. Es geht also nicht darum zu zeigen, dass die Einsatzfahrzeuge im Besitz solcher Sirenen sind, oder die Bevölkerung in der Nacht bewusst zu wecken, sondern darum, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sowie der im Einsatzfahrzeug befindlichen Personen zu gewährleisten.